Meditatives Tanzen

 

   

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Sie haben bestimmt schon mal irgendwo einen Hinweis für Seminare 

„Meditatives Tanzen“

gelesen.

Und dann haben Sie sich gefragt, ob das wohl so ein langsames Dahinschreiten sein mag. Und dann haben Sie nicht weiter darüber nachgedacht.

Kann ich gut verstehen.

Deshalb möchte ich Sie heute näher über dieses Angebot informieren.

Es sind alles Kreistänze, so dass man keine Partnerin, keinen Partner braucht um tanzen zu können. Jede*r kann mittanzen, Alter spielt keine Rolle. Tanzerfahrung ist keine Voraussetzung. Dadurch, dass wir meist durchgefasst tanzen, kann auch niemand "verloren" gehen.

Wir tanzen von sehr ruhigen Schrittfolgen bis hin zu fröhlichen und schnellen Choreografien, aber immer gut nachvollziehbar und mittanzbar.

Das Einzige was Sie beachten sollten ist, dass wir uns in den Tänzen auch einmal drehen, dass die Schrittfolgen mal flotter sind und Sie somit auch vor- und rückwärts „trittsicher“ sein sollten. 

Die Musik kommt aus aller Welt und aus den verschiedensten Musikrichtungen. Von Kirchlicher Musik, über klassische Musik, bis hin zu moderner und folkloristischer Musik. Alles ist vertreten.

 Und ganz wichtig: bei uns wird auch viel gelacht.

Meditatives Tanzen bedeutet für mich persönlich, in Verbindung von Musik und Bewegung zur Ruhe zu finden. Am eigenen Leib habe ich gespürt, dass gerade nach einem anstrengenden Tag, wenn man eigentlich gar nichts mehr tun möchte, das Tanzen besonders gut tut. 

Vielleicht ist es am  besten so zu beschreiben: In dem Moment, in dem sich die Füße, Arme und Hände bewegen, ohne dass man denken muss, ist der Moment der Meditation erreicht.

Die sogenannte "Meditation des Tanzes" oder "Sacred Dance" geht auf Bernhard Wosien, ein berühmter Balletttänzer/Choreograph, Ballettmeister und Universitätsdozent, zurück (1976).

Um nur einige Choreographen beim Namen zu nennen: Bernhard Wosien, Friedel     Kloke-Eibl, Nanni Kloke, Saskia Kloke, Martin Scheiwiller, Tuja Heller, Anastasia Geng. Jede(r) hat seinen/ihren eigenen Stil. Manche haben Chi Gong oder TaiChi mit den Tanzchoreographien verwoben und so eine Verbindung zwischen verschiedenen Bewegungsarten hergestellt.

 Um zu verstehen, was diese Art des Tanzes mit "einem macht", sollte man es
versuchen und den Mut haben, einmal mit zu tanzen. Vielen ist es schon so ergangen,  dass sie dachten, diese Art des Tanzes sei nichts für sie. Nach Überwindung  von Hemmungen oder Ängsten haben sie es versucht und sind dabei geblieben.


Tanzen ist

 

… Verbindung von Musik und Bewegung,

… Verbindung von Bewegung und Ruhe,

… Lebendigkeit spüren,

… Musik „erleben“,

… den Körper erleben,

… sich einlassen,

… sich fallen lassen,

… strenger Choreographie folgen,

… der erspürten Musik folgen,

… Gemeinsamkeit erleben,

… sich alleine ausleben können,

… Gebet,

… sich der Mitte zuwenden,

… eine Geschichte erzählen,

… etwas von sich preisgeben,

… sich in der Musik verlieren und wieder finden,

 

Andrea Hofstetter-Rahn